Grafik des Monats: KI verändert nicht alle Branchen gleich: Wie stehen die Karten?
Während manche Branchen direkt von KI profitieren, stehen andere vor einem grösseren Umbruch, um die Chancen von KI nutzen zu können. Entscheidend in stark KI-betroffenen Branchen ist nicht, ob KI kommt, sondern wie sie eingesetzt wird.
Gute Karten für Branchen mit vielen Profitierenden
In Berufen, in denen Kommunikation, Urteilsvermögen und zwischenmenschliche Fähigkeiten zentral sind, kann KI den Menschen nicht ersetzen. Lehrpersonen, Pflegefachpersonen, Juristinnen oder Führungskräfte bleiben darum unverzichtbar. KI kann hier unterstützen: bei der Vorbereitung von Gesprächen, beim Erkennen von persönlichen Vorurteilen oder bei administrativen Aufgaben.
Gerade in den Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen besteht ein grosses Potenzial zur Steigerung der Produktivität, was den Fachkräftemangel entschärfen kann.
Branchen mit vielen Gefährdeten: Starker Wandel
In der Dienstleistungsbranche, etwa in der Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen oder in der öffentlichen Verwaltung können Aufgaben stärker automatisiert werden. Das bedeutet: höhere Produktivität, effizientere Prozesse, aber auch weniger Bedarf an Arbeitskräften in bestimmten Tätigkeiten.
Diese Branchen haben ebenfalls gute (Produktivitäts-)Karten, können diese allerdings nur nutzen, wenn sie den Wandel aktiv gestalten. Das bedeutet unter anderem, die Belegschaft gut auf Veränderungen vorzubereiten und die menschlichen Fähigkeiten weiterhin zu nutzen.
Theresa Goop

