Jürgen Hilti (Vertreter der Toni Hilti Familientreuhänderschaft)

Jürgen Hilti studierte an der ETH in Zürich Elektrotechnik und Betriebswirtschaft. 1971 stieg er zusammen mit seinem Bruder Ekkehard, der gleichzeitig Maschinenbau an der ETH studierte, in die Geschäftsführung des 1935 von Vater Toni Hilti gegründete Unternehmen (Scana Konservenfabrik AG) ein. Aufgrund sich verändernder Ernährungsgewohnheiten entwickelten Jürgen und Ekkehard Hilti neue Produktideen, was zur Umfirmierung in die Hilcona AG führte, als Kurzform von Hilti Convenience Nahrungsmittel. Jürgen Hilti trug wesentlich zum Ausbau des Konservengeschäfts und zum Umbau in das führende Unternehmen für frische Convenience Produkte in der Schweiz und in Liechtenstein bei. Unter der Führung beider Brüder wurde mit der Produktion von frischer Pasta ab 1984 ein völlig neuer Markt für frische Convenience Produkte erschlossen, der heute zum Kerngeschäft der Hilcona AG zählt.

Toni Hilti Familientreuhänderschaft (THF)

In der THF sind die wesentlichen Vermögensbestandteile der Familie Toni Hilti, wie unter anderem die Anteile an der Hilcona AG, gebündelt und werden von der Familientreuhänderschaft THF gemeinsam bewirtschaftet und verwaltet. Die THF hat neben wirtschaftlichen Zielsetzungen auch die Aufgabe soziale und gesellschaftspolitische Projekte zu entwickeln oder zu fördern. Die THF wird von den Administrativ-Treuhändern Jürgen Hilti, Ekkehard Hilti und Egbert Appel geleitet und von Nadine Rebmann-Hilti verwaltet.

«Wir sind in einer Zeit aufgewachsen, in der es in Liechtenstein immer aufwärts ging. Davon konnten wir alle profitieren. Wir möchten mit diesem Think Tank einen Beitrag dazu leisten, dass es der nächsten Generation ebenfalls gut geht.
Die Welt verändert sich rasant: neue Technologien und politische Konstellationen verändern ganze Wirtschaftsbranchen, neue Länder werden zu Wirtschaftsmächten, andere verlieren an Bedeutung. Wir müssen die für Liechtenstein wichtigen langfristigen Trends frühzeitig erkennen und daraus die für uns relevanten Schlussfolgerungen ziehen, um nachhaltigen Wohlstand für unsere zukünftigen Generationen zu generieren. Der Think-Tank wird für die Zukunft entscheidende Themen aufgreifen, Lösungsansätze erarbeiten und Partner in der Politik, Regierung, Verwaltung, Verbänden etc. suchen, um die Gedanken in Taten umzusetzen und damit einen Beitrag zur Überlebensfähigkeit Liechtensteins zu leisten.»