25. August 2017

Finanzierung der Alterspflege - Handlungsbedarf und Lösungsansätze

Wir werden immer älter und damit steigt der Anteil der hochaltrigen Menschen an der Bevölkerung stetig an. Vor allem aber werden die grossen Babyboomer-Jahrgänge der 1960er in den nächsten Jahren zu einer deutlichen Veränderung in der Altersstruktur führen. Die damit verbundenen Konsequenzen für die Finanzierung der Alterspflege waren Anlass für die Stiftung Zukunft.li, die Thematik ergebnisoffen und vertieft zu analysieren.

Was kosten Betreuungs- und Pflegeleistungen für alte Menschen in Liechtenstein – heute und in Zukunft? Und wer finanziert sie? Die Studie «Finanzierung der Alterspflege - Handlungsbedarf und Lösungsansätze» informiert über die Herausforderungen für die kommenden Generationen basierend auf Szenarien der Bevölkerungsentwicklung bis 2050 und der aktuellen Finanzierungssystematik. Ziel der Studie ist es, aufzuzeigen, wie die Verantwortung des Einzelnen, für die Pflege im Alter Vorsorge zu treffen, gestärkt werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt Zukunft.li:
 

  • Die Einführung eines vererbbaren Pflegekapitals zur Stärkung der Eigenverantwortung und zur finanziellen Entlastung der kommenden Generationen.
     

  • Die Koordination des Betreuungs- und Pflegegelds und der Hilflosenentschädigungen zur zielgerichteten und effizienten Ausrichtung staatlicher Leistungen.
     

  • Die Öffnung des Pflege- und Betreuungsmarktes im ambulanten Bereich durch eine transparente Abgeltung der Versorgungspflicht an die Organisationen, die mit öffentlichen Geldern subventioniert werden. Damit können die personellen Ressourcen optimal ausgeschöpft werden.